KNX-Gruppenadressen strukturieren

Wenn wir eine fremde KNX-Anlage übernehmen, schauen wir als Erstes auf die Gruppenadressen. Nach zwei Minuten wissen wir, ob die Arbeit eine Stunde oder einen Tag dauert. 1/1/1 schaltet das Licht im Flur, 1/1/2 fährt die Jalousie im Bad, 1/1/3 war einmal ein Test: So sieht die Mehrheit der Projekte aus, die uns erreichen. Dieser Artikel zeigt das Schema, mit dem wir seit Jahren arbeiten, und warum es auch dann noch funktioniert, wenn das Haus erweitert wird.

Warum die Struktur wichtiger ist als jeder Parameter

Ein falsch parametrierter Aktorkanal ist in einer Minute korrigiert. Eine verwachsene Gruppenadress-Struktur begleitet die Anlage ihr Leben lang. Jede Erweiterung, jede Visualisierung, jede Fehlersuche läuft über die Gruppenadressen, und wer bei jeder Adresse erst im Projekt nachsehen muss, was sie tut, arbeitet dreimal so langsam.

Ein gutes Schema erfüllt drei Anforderungen: Man kann eine Adresse lesen, ohne das Projekt zu öffnen. Man kann Verbraucher ergänzen, ohne bestehende Adressen zu verschieben. Und eine Visualisierung wie Home Assistant findet alles, was zu einer Leuchte gehört, an vorhersagbaren Stellen.

Dreistufig, und zwar immer

Die ETS bietet drei Darstellungen: zweistufig (Hauptgruppe/Untergruppe), dreistufig (Hauptgruppe/Mittelgruppe/Untergruppe) und frei. Technisch ist das nur eine Ansicht auf dieselben 16 Bit, am Bus sieht alles gleich aus. Für die Arbeit im Projekt macht es aber einen großen Unterschied.

Wir legen jedes Projekt dreistufig an. Drei Ebenen reichen genau für Gebäudeteil, Gewerk und Verbraucher. Zweistufig fehlt eine Ebene, und die freie Struktur verleitet dazu, Ordner nach Lust und Laune anzulegen, die nach einem Jahr niemand mehr versteht. Dazu kommt: Vorlagen, Generatoren und Visualisierungen gehen fast ausnahmslos von dreistufig aus.

Die Grenzen: Hauptgruppen 0 bis 31, Mittelgruppen 0 bis 7, Untergruppen 0 bis 255. Das sind über 65.000 Adressen. Ein Einfamilienhaus braucht 200 bis 300.

Die drei Ebenen

Hauptgruppe: der Gebäudeteil

Die Hauptgruppe sortiert nach Gebäudeteil. Beim Einfamilienhaus ist das meist nur „Wohnhaus“ als Hauptgruppe 0. Garage, Nebengebäude, Garten oder ein zweites Haus bekommen eigene Hauptgruppen. Das hat einen praktischen Grund: Bei getrennten Gebäudeteilen sitzt oft ein eigener Verteiler, manchmal eine eigene Linie, und wer die Adressen nach Gebäudeteil trennt, kann Filtertabellen in Linienkopplern sauber setzen.

Eine Ausnahme machen wir für RGBW-Leuchten. Die brauchen pro Leuchte 20 Adressen (vier Kanäle mit je Schalten, Status, Dimmen, Dimmwert, Dimmwert-Status) und würden die Beleuchtungs-Mittelgruppe sprengen. Sie bekommen eine eigene Hauptgruppe „Wohnhaus RGBW“, raumweise sortiert.

Mittelgruppe: das Gewerk

Innerhalb des Gebäudeteils sortieren die Mittelgruppen nach Gewerk. Für ein Haus, in dem alle Gewerke vorkommen, sieht das bei uns so aus:

MittelgruppeGewerkWas drin liegt
0/0ZentralLicht ges Ein/Aus, Jalousie ges Auf/Ab, Alles aus, Anwesenheit
0/1BeleuchtungJede Leuchte, geschaltet oder gedimmt, raumweise
0/2JalousienJede Beschattung, raumweise
0/3HeizungEin Block pro Raum mit Regler
0/4FensterkontakteEin Block pro Kontakt
0/5SondersteuerungGaragentor, Bewässerung, Lüftung, Pumpen

Gewerke, die im Haus nicht vorkommen, werden nicht angelegt, die übrigen rücken auf. Eine Wohnung ohne Zentralfunktionen und ohne Fensterkontakte hat also Beleuchtung in 0/0, Jalousien in 0/1 und Heizung in 0/2. Ob die Beleuchtung vor den Jalousien kommt oder umgekehrt, ist dabei Geschmackssache. Entscheidend ist, dass Sie ein Schema haben und es in jedem Projekt gleich anwenden. Wer einmal weiß, wie Sie sortieren, findet sich in allen Ihren Anlagen zurecht.

Untergruppe: ein Zehnerblock pro Verbraucher

Hier steckt der eigentliche Trick. Jede Leuchte, jede Jalousie, jeder Heizkreis bekommt einen Block von zehn Adressen, und innerhalb des Blocks liegen die Funktionen immer an derselben Stelle:

OffsetBeleuchtungJalousieHeizung
+0Ein/AusAuf/AbIst-Temperatur
+1ZustandLamelle / StoppSoll-Temperatur
+2Dimmen 4bit (relativ)Fahren 1byte (Position)Soll-Verschiebung
+3Dimmen 1byte (Wert)Fahren Zustand 1byteBetriebsart
+4Dimmen Zustand 1byteLamelle 1byteStellwert
+5ReserveLamelle Zustand 1byteStatus Heizen
+6 bis +9ReserveReserveReserve

Das Deckenlicht im Wohnzimmer ist damit zum Beispiel Block 0 in der Beleuchtung: 0/1/0 schaltet, 0/1/1 meldet den Status, 0/1/2 dimmt relativ, 0/1/3 setzt den Dimmwert, 0/1/4 meldet ihn zurück. Die Stehlampe daneben ist Block 10: 0/1/10, 0/1/11 und so weiter. Die Küche beginnt bei Block 20.

Wer jetzt 0/1/23 liest, weiß ohne Projekt: Wohnhaus, Beleuchtung, dritte Leuchte, Dimmwert. Und wer in Home Assistant die Entität für eine Leuchte anlegt, trägt Block plus 0, 1, 3 und 4 ein, bei jeder Leuchte gleich.

Praxistipp: Auch eine Leuchte, die nur geschaltet wird, bekommt einen vollen Zehnerblock. Wird sie in drei Jahren gegen eine dimmbare getauscht, liegen die Adressen schon an der richtigen Stelle, und im Projekt ändert sich nur die Verknüpfung am Aktor. Die acht unbenutzten Adressen kosten nichts.

Kostenlos

KNX Gruppenadressen-Generator

Genau dieses Schema, automatisch erzeugt: Räume und Verbraucher eintragen, fertige Struktur mit Datenpunkttypen als XML herunterladen, in der ETS importieren. Ohne Anmeldung.

Zum Generator

Die eine Ausnahme: 0/0/0

Die Gruppenadresse 0/0/0 ist im KNX-Standard als Broadcast-Adresse reserviert. Die ETS lässt sie nicht anlegen, und ein Import mit dieser Adresse schlägt fehl. Im Schema trifft das genau einen Block: den allerersten Block in Mittelgruppe 0 der Hauptgruppe 0. Der beginnt deshalb bei 1 statt bei 0. Gibt es Zentralfunktionen, liegt „Licht ges Ein/Aus“ auf 0/0/1 und der Status auf 0/0/2. Gibt es keine, trifft es die erste Leuchte der Beleuchtung: Ein/Aus auf 0/0/1, Zustand auf 0/0/2, Dimmen auf 0/0/3. Alle weiteren Blöcke starten regulär bei 10, 20, 30.

Namen, die man ohne Projekt versteht

Die Adresse sagt, wo etwas liegt. Der Name sagt, was es ist. Beides zusammen muss ohne Nachschlagen funktionieren, auch im Gruppenmonitor um 22 Uhr beim Kunden. Unsere Regeln:

  • Raum, dann Verbraucher, dann Funktion: „Wohnzimmer Deckenlicht Ein/Aus“, „Küche Spots Dimmen 1byte“. Der Raum steht vorne, weil im Gruppenmonitor nach Raum gesucht wird.
  • Jalousien mit Präfix: „Jal Wohnzimmer Terrassentür Auf/Ab“. So lassen sich in jeder Liste alle Beschattungen auf einen Blick filtern.
  • Zentralfunktionen mit „ges“: „Licht ges Ein/Aus“, „Jal EG ges Auf/Ab“. Das „ges“ für gesamt verhindert, dass eine Zentraladresse mit einer Einzelleuchte verwechselt wird.
  • Raumnamen aus dem Plan: Heißt der Raum im Plan „Kind 2“, heißt er in der ETS „Kind 2“ und nicht „Zimmer Lena“. Kinder ziehen aus, Pläne bleiben.
  • Keine Hersteller und keine Kanalnummern im Namen. „SA1 Kanal C“ sagt nichts über die Funktion und ist nach dem ersten Aktortausch falsch.

Datenpunkttypen gehören dazu

Die ETS erzwingt keinen Datenpunkttyp (DPT) pro Gruppenadresse, aber ohne ihn weiß eine Visualisierung nicht, ob auf 0/1/3 ein Schaltbefehl oder ein Prozentwert liegt. Wir tragen den DPT beim Anlegen ein, dann ist er für immer dabei:

FunktionDPTBedeutung
Schalten, Zustand1.001Ein/Aus
Dimmen relativ3.007Heller/Dunkler in Schritten
Dimmwert, Position, Stellwert5.001Prozent 0 bis 100
Jalousie Auf/Ab1.008Auf/Ab
Jalousie Lamelle / Stopp1.007Schritt
Temperatur Ist/Soll9.001Grad Celsius
Soll-Verschiebung9.002Kelvin
Betriebsart Heizung20.102Komfort, Standby, Nacht, Frostschutz
Fensterkontakt1.019Offen/Geschlossen

Beispiel: Wohnung mit fünf Räumen

So sieht ein Ausschnitt der Struktur für eine Wohnung mit Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer, Kinderzimmer und Bad aus, wie sie unser Generator und unsere Projektvorlage erzeugen:

AdresseNameDPT
0/0/1Licht ges Ein/Aus1.001
0/0/2Licht ges Zustand1.001
0/0/10Jal ges Auf/Ab1.008
0/0/11Jal ges Lamelle1.007
0/1/0Wohnzimmer Deckenlicht Ein/Aus1.001
0/1/1Wohnzimmer Deckenlicht Zustand1.001
0/1/2Wohnzimmer Deckenlicht Dimmen 4bit3.007
0/1/3Wohnzimmer Deckenlicht Dimmen 1byte5.001
0/1/4Wohnzimmer Deckenlicht Dimmen Zustand 1byte5.001
0/1/10Wohnzimmer Stehlampe Ein/Aus1.001
0/1/11Wohnzimmer Stehlampe Zustand1.001
0/1/20Küche Deckenlicht Ein/Aus1.001
0/1/30Schlafzimmer Deckenlicht Ein/Aus1.001
0/2/0Jal Wohnzimmer Fenster Auf/Ab1.008
0/2/1Jal Wohnzimmer Fenster Lamelle1.007
0/2/10Jal Küche Fenster Auf/Ab1.008
0/3/0Wohnzimmer Ist-Temperatur9.001
0/3/1Wohnzimmer Soll-Temperatur9.001
0/3/10Schlafzimmer Ist-Temperatur9.001
0/4/0Wohnzimmer Terrassentür Kontakt1.019

Die Wohnung kommt auf rund 85 Adressen. Ein Einfamilienhaus mit acht Räumen auf 200 bis 300. Von Hand ist das eine Stunde Tipparbeit mit garantierten Tippfehlern, deshalb erzeugen wir die Struktur mit dem Generator und importieren sie in die ETS, bevor das erste Gerät verknüpft wird.

Reserve und Erweiterung

Eine Mittelgruppe hat 254 nutzbare Adressen, in Zehnerblöcken also 25 Verbraucher pro Gewerk. Für Jalousien, Heizung und Kontakte reicht das in jedem Wohnhaus. Bei der Beleuchtung nicht immer: Ein Haus mit 18 gedimmten und 26 geschalteten Leuchten braucht 44 Blöcke. Dann geht das Gewerk in der nächsten Mittelgruppe als „Beleuchtung 2“ weiter, und die nachfolgenden Gewerke rücken um eine Mittelgruppe nach hinten. Der Generator macht das automatisch.

Neue Verbraucher kommen immer ans Ende des Gewerks in den nächsten freien Block. Nie in eine Lücke, nie durch Verschieben bestehender Adressen. Die Außensteckdose am Carport, an die beim Bau niemand gedacht hat, wird Block 440 in der Beleuchtung 2, und alles davor bleibt, wie es ist.

Häufiger Fehler: Bestehende Adressen umnummerieren, etwa weil ein neuer Raum alphabetisch dazwischen gehört. Jede umnummerierte Adresse muss in alle betroffenen Geräte neu programmiert werden, und jede Visualisierung kennt sie unter der alten Nummer. Neue Verbraucher kommen deshalb immer ans Ende, bestehende Blöcke bleiben, wo sie sind.

Bestehendes Projekt umstellen

Ein gewachsenes Projekt auf dieses Schema zu bringen, ist Arbeit, aber keine Zauberei. Die ETS erlaubt es, die Adresse einer bestehenden Gruppenadresse in den Eigenschaften zu ändern, und die Verknüpfungen zu den Gruppenobjekten bleiben dabei erhalten. So gehen wir vor:

  1. Projekt exportieren und die Datei an einem zweiten Ort sichern. Ohne Rückweg fängt niemand an.
  2. Zielstruktur erzeugen, mit dem Generator oder von Hand, als Liste neben dem Projekt.
  3. Gewerk für Gewerk umziehen. Erst die Beleuchtung, dann testen und programmieren, dann die Jalousien. Nicht alles auf einmal, sonst ist die Fehlersuche unmöglich.
  4. Mittelgruppen und Hauptgruppen umbenennen, Adressen per Eigenschaften-Dialog ändern, Namen nach den Regeln oben vergeben, DPT setzen.
  5. Alle betroffenen Geräte programmieren. Nach einer Adressänderung reicht partielles Programmieren, die Geräte bekommen nur die geänderte Tabelle.
  6. Visualisierung nachziehen. Home Assistant, Eibport oder die Taster-Displays kennen die alten Adressen. Das ist der Teil, den man vorher einplant und nicht nachher entdeckt.

Für ein Einfamilienhaus rechnen wir für so eine Umstellung mit einem Arbeitstag, bei sauberer Vorbereitung. Wer ein übernommenes Projekt vorher nur „ein bisschen aufräumen“ will, landet erfahrungsgemäß beim Doppelten.

Die fünf häufigsten Fehler

  1. Mit dem ersten Taster anfangen. Die Gruppenadressen entstehen dann nebenbei, und nach dem zehnten Gerät passt nichts mehr zusammen. Erst die komplette Struktur, dann die erste Verknüpfung.
  2. Nach Räumen statt nach Gewerken sortieren. Klingt zuerst logisch, führt aber dazu, dass eine Zentralfunktion wie „Alle Jalousien“ Adressen aus 20 Mittelgruppen einsammeln muss. Der Raum gehört in den Namen, das Gewerk in die Struktur.
  3. Status-Adressen weglassen. Jeder Kanal braucht eine eigene Rückmeldeadresse. Ohne sie zeigt der Taster das Falsche und die Visualisierung rät.
  4. Keine DPTs. Spätestens bei der Anbindung an Home Assistant oder beim Export für einen Kollegen fehlt dann die Information, was auf der Adresse liegt.
  5. Lücken auffüllen. Die neue Leuchte bekommt die freie Adresse 0/1/7, weil sie gerade frei war. Damit ist der Zehnerblock der Nachbarleuchte kaputt. Neue Verbraucher kommen an das Ende.
Fertig verknüpft

ETS-6-Vorlage „Wohnung 5 Räume“

Die Struktur aus diesem Artikel als fertiges ETS-6-Projekt mit MDT-Hardware: Gruppenadressen, Geräte und Verknüpfungen für Licht, Jalousien und Heizung, dazu Installationsplan und Projektdoku.

Vorlage ansehen

Fazit

Hauptgruppe für den Gebäudeteil, Mittelgruppe für das Gewerk, ein Zehnerblock pro Verbraucher mit festen Offsets, Namen nach Raum und Funktion, DPT bei jeder Adresse. Das ist das ganze Schema. Es ist nicht das einzige, das funktioniert, aber es ist eines, das nach Jahren noch lesbar ist und bei dem Erweiterungen keine Umbauten auslösen. Wer es von Anfang an verwendet, spart bei jeder späteren Änderung Zeit. Wer ein gewachsenes Projekt hat, kann es gewerkweise umstellen.

Wenn Sie das nicht selbst machen wollen: Wir räumen bestehende ETS-Projekte auf und bauen neue nach diesem Schema, für Bauherren und als Subunternehmer für Elektrobetriebe. Details auf der Seite KNX-Planung für Elektrobetriebe.

Häufige Fragen

Zweistufig, dreistufig oder frei: Welche Gruppenadress-Struktur ist die richtige?

Für Wohnhäuser dreistufig. Hauptgruppe, Mittelgruppe und Untergruppe geben drei Ebenen zum Sortieren, das reicht für Gebäudeteil, Gewerk und Verbraucher. Zweistufig fehlt eine Ebene, die freie Struktur wird in der ETS schnell unübersichtlich. Fast alle Vorlagen, Generatoren und Visualisierungen gehen von dreistufig aus.

Wie viele Gruppenadressen gibt es in einer Mittelgruppe?

Die Untergruppe reicht von 0 bis 255, nutzbar sind 0 bis 254. In Zehnerblöcken pro Verbraucher passen damit 25 Verbraucher in eine Mittelgruppe. Reicht das nicht, etwa bei der Beleuchtung eines großen Hauses, wird das Gewerk in der nächsten Mittelgruppe als Beleuchtung 2 fortgesetzt.

Warum bekommt eine nur geschaltete Leuchte einen ganzen Zehnerblock?

Damit das Schema für alle Leuchten gleich bleibt und die Leuchte später ohne Umbau dimmbar werden kann. Die Adressen für Dimmen und Dimmwert liegen dann schon an der richtigen Stelle. Die paar unbenutzten Adressen kosten nichts.

Kann ich die Gruppenadressen eines bestehenden Projekts nachträglich umstellen?

Ja. In der ETS lässt sich die Adresse einer Gruppenadresse in den Eigenschaften ändern, die Verknüpfungen zu den Gruppenobjekten bleiben dabei erhalten. Danach müssen alle betroffenen Geräte neu programmiert werden. Vorher das Projekt exportieren, und die Umstellung gewerkweise machen, nicht alles auf einmal.

Warum ist 0/0/0 in der ETS nicht erlaubt?

Die Gruppenadresse 0/0/0 ist im KNX-Standard als Broadcast-Adresse reserviert. Die ETS lässt sie deshalb nicht anlegen. Im Schema aus diesem Artikel beginnt darum der allererste Block in Mittelgruppe 0 bei 0/0/1 statt 0/0/0, alle anderen Blöcke starten regulär bei 0, 10, 20 und so weiter.

JG

Jürgen Grüblinger führt die ElektroTechnik Grüblinger GmbH in Wels und ist zertifizierter KNX-Partner. Er plant und programmiert KNX-Anlagen und hilft Bauherren und Elektrobetrieben, die bei ihrem Projekt Unterstützung brauchen.

Gewachsenes Projekt, das aufgeräumt gehört?

Wir stellen bestehende ETS-Projekte auf ein sauberes Schema um oder bauen neue von Anfang an richtig auf, für Bauherren und Elektrobetriebe.

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